Auf vielen Bucket Lists befindet sich
der Punkt Nordlichter. Wer hätte sich gedacht, dass man für die Erfüllung
dieses Punktes nicht nach Island gehen muss?
Aber dieses Wochenende geschah das
Unglaubliche, man konnte bei uns in der Schweiz Nordlichter beobachten. Und das
nicht nur in einer Nacht.
In der Nacht von Freitag auf Samstag
konnte man die Nordlichter sehr gut sehen, teils sogar mit blossem Auge. Nun in
dieser Nacht war ich leider in der Stadt bis spät unterwegs, wo die
Lichtverschmutzung leider zu stark war. Aber in der Nacht von Samstag auf
Sonntag, nach der Fantasy Basel, machte ich zusammen mit meinem Freund, meinem
Bruder und seiner Frau einen Ausflug Richtung Berge, wo die Lichtverschmutzung
viel geringer ist.
Die Aussichten nochmals Nordlichter
zu sehen, war um einiges kleiner wie die vorherige Nacht. Aber tatsächlich um
ca. 11 Uhr konnten wir mit der Kamera die Nordlichter sehen. Zwar schwach, aber
sie waren vorhanden. Und ganz ehrlich, der Nachthimmel sah auch so einfach
traumhaft schön aus.
Wir machten einige Bilder und gingen
dann relativ bald wieder zurück nach Hause. Es war ein langer Tag und wir waren
völlig kaputt.
Aber unsere Energie reichte noch um
das Finale des ESCs fertig zu schauen, wo die Schweiz mit Nemo gewann! Was für
ein Tag.
Dieser Sommer war herrlich, wir hatten eigentlich gefühlt immer schönes Wetter. Aus diesem Grund konnten wir auch einige Dinge draussen unternehmen, wie eine Wanderung. Wir gingen zusammen mit meinem Vater eine eher gemütliche Wanderung an, eine kleine Rundwanderung im Atzmännig.
Mit dem kleinen Sessellift fuhren wir hinauf und konnten von dort die Wanderung starten. Es ging immer mal wieder leicht steil in die Höhe, aber nicht allzu anstrengend. Die Natur war herrlich schön. Auch hatte es so gut wie keine Leute, was die Wanderung sehr angenehm machte.
Durch die verschiedenen Wiesen konnte man die verschiedensten Insekten beobachten.
Für eine kleine Stärkung hielten wir beim kleinen Berggasthaus Chrüzegg an und tranken und assen etwas. Dort oben sah ich dann auch ein Wiesel.
Nach dem Gasthaus folgte dann nur noch der Abstieg.
Insgesamt hatten wir ca. 3-4h für diese Wanderung.
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger, der Herbst ist eingezogen.
Und somit beginnt die Saison der Kürbisse. Und was gibt es bezüglich Kürbisse nebste Kürbissuppe nichts besseres als die Kürbisausstellung auf der Jucker Farm?
An diesem wunderschönen Samstag Morgen entschieden mein Freund und ich uns nach Aathal mit dem Zug zu begeben und von dort aus nach Seegräben zu gehen. Vom Bahnhof Aathal aus geht es ca. 15min und schon ist man da. Zuerst muss man dann aber ein Stückchen bergauf gehen, kann sich dann aber sobald man auf der Jucker Farm angekommen ist, mit einer leckeren Schorle belohnen.
In diesem Jahr war das Thema der Kürbisausstellung "Regenwald".
Auf der Farm hat es sehr viele Angebote auch für Kinder. Unter anderem gibt es ein Kürbisschnitzen. Und natürlich einen kleinen Streichelzoo mit Ziegen. Dies war für uns jedoch nicht so interessant. Viel interessanter fand ich das Kürbisbezogene Essen. Man kann sich unter anderem mit verschiedenen Kürbiswürsten stärken, oder man kann auch einen frischen Berliner mit Kürbisfüllung geniessen. Die Berliner waren super, sie werden ganz frisch zubereitet.
Zum Trinken gibt es unter anderem Apfelschorle aber auch Kürbisschorle.
Im Hofladen kann man sich dann auch noch mit Süssmost ausstatten und vielen weiteren Kürbisprodukten.
Im Anschluss kann man dann auch noch die wunderschöne Aussicht auf den Pfäffikersee geniessen.
Es ist ein sehr schöner Herbstausflug, jedoch muss man wirklich beachten, dass wenn man mit dem Auto geht, es sehr viele andere Leute mit Autos hat. Und dementsprechend kann man teils nicht mehr in Seegräben selbst parkieren.
Letzten Herbst auf meinem Heimweg fand ich eine riesen Raupe, eine sogenannte "Rüebliraupe". Da ich diese Raupen als Kind oft im Garten fand und darum auch wusste, was sie fressen, entschied ich mich dazu sie mit nach Hause zu nehmen.
Um sie möglichst Artgerecht zu halten, kaufte ich mir so einen Raupenkasten. Den kann man leicht öffnen und die Raupe hat immer genug Sauerstoff ohne dass es zu feucht wird (Gläser sind nicht so geeignet).
Die Raupe war bereits sehr gross, deswegen würde es sowieso nicht sonderlich lange gehen bis sie sich verpuppt. Und tatsächlich, bereits am folgenden Tag verpuppte sie sich.
Und nun hiess es warten. Lange warten. Da ich sie im Herbst fand, würde die Raupe über Winter verpuppt bleiben. Damit sie nicht bereits im Dezember schlüpft, hielt ich sie mir auf dem Balkon (wenn es zu warm ist, schlüpfen sie). Dieser Winter jedoch war ein sehr langer Winter. Ich fürchtete schon, dass sie es nicht überleben würde. Normalerweise sollte sie bereits im April/Mai schlüpfen. Zu dieser Zeit hatten wir aber nochmals Schnee..
(man sieht bereits das Muster der Flügel durch die Verpuppung, das bedeutet der Schmetterling schlüpft bald)
Anfangs Juni dann aber war es endlich so weit. Ein wunderschöner grosser Schwalbenschwanz ist geschlüpft. Zum Glück war es auch gleich schönes Wetter und ich konnte den Schmetterling in die Freiheit entlassen.
Gestern wagten sich eine Freundin und ich an die 5 Seen Wanderung.
Wir traffen uns um 6.40 Uhr im Zug und fuhren Richtung Sargans. Um ca. 9 Uhr waren wir dann in Wangs und konnten mit der Gondelbahn hinauf fahren. Für die 5 Seen Wanderung gibt es speziell Tickets und kosten 46.00 CHF, mit einem GA oder Halbtax bezahlt man den halben Preis 23.00 CHF.
Mit der Gondel ging es dann hinauf und dann mussten wir noch zweimal mit der Sesselbahn bis ganz hinauf zur Pizolhütte fahren. Und von dort startete dann auch die Wanderung.
Der erste See den wir erreichten war der Wangsersee. An diesem See hatte es nur wenige Leute, vermutlich weil man für diesen See hin und zurück laufen musste.
Nach diesem See mussten wir nochmals zurück zur Pizolhütte und anschliessend dann in die andere Richtung. Hier erwartete uns dann auch der erste Anstieg und dazu auch noch der strengste.Wir hatten für den Anstieg ca. 50 min, machten aber oft Pausen, da wir viele Fotos machten. Die Aussicht war traumhaft schön.
Sobald man den Anstieg geschafft hat, wird man auch sofort mit dem wunderschönen Anblick des Wildsees belohnt. Die Farbe des Sees ist so unglaublich leuchtend blau.
Hier an diesem See hatte es sehr viele Leute, man findet aber immer wieder Stellen wo man schöne Fotos machen kann oder auch einfach etwas die Ruhe geniessen kann (das aber doch etwas abgelegener, es hat wirklich sehr viele Menschen).
Weiter ging es dann kurz dem Wildsee entlang über einen steinigen Weg (Wanderschuhe empfehlen sich wärmstens). Dann kam auch schon der erste Abstieg und man konnte bereits den dritten See sehen, der Schottensee. Auch dieser See war atemberaubend. Als wir an diesem See ankamen, war es bereits 12.15 Uhr. Wir planten bei ca. 2/3 der Wanderung unsere Mittagspause zu machen, deswegen blieben wir nur kurz an diesem See.
Zum nächsten See hatte es wieder einen Anstieg, dieser Anstieg war aber weniger steil als der erste aber trotzdem ziemlich anstrengend. Nach dem Ansteig wurde man mit einem wunderschönen Panorama belohnt und hatte einen schönen Ausblick auf den Schwarzsee.
Am Schwarzsee,ca. 13.30 Uhr, assen wir kurz zu Mittag. Hier war es etwas ruhiger, die meisten machten ihre grosse Pause am Schottensee.
Wir gönnten unseren Füssen ein kleines Bad bevor es dann zum letzten grossen Anstieg ging. Wir gingen um ca. 14.15 Uhr los.
Der letzte Drittel der Wanderung war dann schon etwas leichter, der Anstieg war nicht mehr so streng wie die vorherigen. Oben wurden wir wieder mit einem tollen Ausblick belohnt. Zu dem kann man dort noch die vielen Steinmännchen bewundern. Der Anstieg ging relativ schnell, wir waren bereits um 14.27 Uhr oben.
Anschliessend ging es dann fast nur noch Berg abwärts zum letzten See der Wanderung, der Baschlvasee. Wir waren ca. um 15.13 Uhr am letzten See. Für den letzen Abschnitt und weil die Sonne doch ziemlich stark schien, gönnten wir uns nochmals kurz eine Abkühlung am See. Das Wasser hatte eine sehr angenehme Temperatur.
Der letzten Abstieg war ziemlich steil und lange. Wir kamen bei der Station Gaffia, Furt um ca. 15.50 Uhr an. Noch kurz ein Abstecher im Restaurant und dann ging es auch schon Talabwärts.
Nicht vergessen, im Moment gilt Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Dazu zählen auch die Gondeln.
Die Wanderung war wunderschön und hat sich sehr gelohnt. Wir sind unter der Woche gegangen und es hatte sehr viele Leute. Vermutlich weil auch Sommerferien sind, es hatte doch einige Familien unterwegs.
Die Wanderung ist ziemlich anspruchsvoll und man sollte sich genug Zeit einberechnen. Unterwegs gibt es keine Restaurants oder Brunnen., deswegen unbedingt genug Getränke und Essen mitnehmen.