Sonntag, 25. Dezember 2022

Master Abschlussfeier

 Hallo zusammen ^_^

Vor nicht allzu langer Zeit schloss ich mein Masterstudium an der Universität Zürich ab und habe nun offiziell den Master of Science in Biologie mit dem Schwerpunkt Cancer Biology.


Im Gegensatz zu meinem Bachelor Abschluss, hatten wir eine Abschlussfeier. Der Dresscode war festlich. Ich entschied mich für ein Knielanges rotes Kleid. Ich liebe das Kleid.

Zuerst gab es ein paar Reden unter anderem vom Leiter der mathematisch naturwissenschaftlichen Fakultät, und im Anschluss wurden die Diplome verteilt. Alle wurden einzeln aufgerufen, wo wir dann das Diplom erhielten. Wichtig natürlich, unser Name und der Titel unserer Masterarbeit wurde gross auf dem Bildschirm angezeigt. 

Im Anschluss folgte der Apéro. Lecker. Einfach nur lecker. Es gab verschiedene warme Häppchen und verschiedene Desserts. Die Cupcakes überzeugten mich am meisten.



Anschliessend gingen wir noch etwas essen. Wir entschieden uns für ein chinesischen Restaurant. 


Es war so lecker =D
Und somit ist nun auch dieses Kapitel in meinem Leben abgeschlossen. Es war eine tolle Zeit an der Universität Zürich. Ich habe so vieles gelernt, tolle Menschen kennengelernt und durfte wirklich eine tolle Zeit dort verbringen. Natürlich gab es Hochs und auch Tiefs, und deswegen bin ich nun auch sehr stolz auf meinen Abschluss.

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Sonntag, 18. Dezember 2022

Wanderung Atzmännig

 Hallo zusammen ^_^

Dieser Sommer war herrlich, wir hatten eigentlich gefühlt immer schönes Wetter. Aus diesem Grund konnten wir auch einige Dinge draussen unternehmen, wie eine Wanderung. Wir gingen zusammen mit meinem Vater eine eher gemütliche Wanderung an, eine kleine Rundwanderung im Atzmännig.

Mit dem kleinen Sessellift fuhren wir hinauf und konnten von dort die Wanderung starten. Es ging immer mal wieder leicht steil in die Höhe, aber nicht allzu anstrengend. Die Natur war herrlich schön. Auch hatte es so gut wie keine Leute, was die Wanderung sehr angenehm machte. 





Durch die verschiedenen Wiesen konnte man die verschiedensten Insekten beobachten. 

Für eine kleine Stärkung hielten wir beim kleinen Berggasthaus Chrüzegg an und tranken und assen etwas. Dort oben sah ich dann auch ein Wiesel.

Nach dem Gasthaus folgte dann nur noch der Abstieg. 


Insgesamt hatten wir ca. 3-4h für diese Wanderung.

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Sonntag, 11. Dezember 2022

Bubble Tea in Zürich 2.0

Hallo zusammen ^_^

Vor fast zwei Jahren postete ich hier eine Liste mit verschiedenen Bubble Tea stores und meiner Meinung/Erfahrung dazu. Diesen Post könnt ihr hier finden.

Mittlerweile jedoch ist diese Liste nicht mehr wirklich aktuell, einige der Bubble Tea Stores überlebten nicht sonderlich lange. Ein hartes Geschäft mit viel Konkurrenz. 
Noch immer liebe ich Bubble Tea und habe auch mittlerweile einen Favoriten unter den verschiedenen Stores. Und diese (kurze) Liste meiner Favoriten teile ich heute gerne mit euch.

Mein absoluter Favorit:

Bubblish

Ich liebe diesen Bubble Tea Store. Hier entdeckte ich vor allem auch meine Liebe zu Hafermilch. Als Laktoseintolerante Person und ehrlich gesagt mag ich Milch auch nicht so fest, nehme ich eigentlich immer Milchalternativen. In den bisherigen Bubble Tea Stores greift man da meistens zu Soja Milch. Da bin ich aber leider leicht allergisch dagegen. Umso toller fand ich es, dass es bei Bubblish Hafermilch anstatt Sojamilch gibt! Und so versuchte ich damals Bubble Tea mit Hafermilch. Und ich bin begeistert. Es schmeckt super.
Ein anderer Pluspunkt für diesen Store ist die Auswahl an Tee-Sorten. Nebst dem klassische Schwarztee, gibt es auch Oolong Tee oder aber auch Rosen Tee. Und der Rosentee ist so lecker. Ich liebe Rosentee. Mein klassischer To-Go Bubble Tea ist dementsprechend meistens der Rosentee mit Tapiokaperlen und mit Hafermilch. 
Sie bieten auch immer wieder limitierte Geschmacksrichtungen für eine bestimmte Zeit an. Wie z.B den Sakura Bubble Tea, Hafermilch mit Kirschblüten, Tapiokaperlen und Kirsch Bubbles (platzenden Bubbles mit Sirup). Sehr lecker.

Mittlerweile haben sie leider ihren Standort gewechselt. Früher waren sie direkt beim Bahnhof Stadelhofen. Nun sind sie etwas weiter weg vom Bahnhof an der Seefeldstrasse 40.


Einen anderen Bubble Tea Store, welchen wir auch noch ab und zu besuchen ist dieser:

So Tea



Leider etwas abgelegen in der Altstadt, aber wenn man in der Altstadt ist, ist es ein perfekter Zwischenstop. 

Donnerstag, 8. Dezember 2022

Masterstudium Biologie

Hallo zusammen ^_^

Mittlerweile habe ich mein Studium abgeschlossen, yay. Zu meiner Abschlussfeier wird es auch noch einen Blogeintrag geben. 
2020 habe ich mein Bachelor Studium in Biomedizin an der Universität Zürich abgeschlossen. Anschliessend habe ich den Master in Biologie gemacht mit der Vertiefung Cancer Biology. Für diese Vertiefung habe ich mich entschieden, weil mich das Thema Krebsforschung bereits seit Beginn meines Bachelorstudiums am meisten interessiert hatte und ich auch in die Krebsforschung gehen möchte. Das Biologie Masterstudium an der Universität Zürich geht insgesamt 1.5 Jahre, also 3 Semester lang. Im ersten Semester macht man 30 ECTS mit Spezialvorlesungen und Blockkursen. In meinem Fall waren es Vorlesungen und Kurse über Krebs. Im Labor, wo ich später dann auch meine Masterarbeit machen konnte, konnte ich bereits ab Semesterbeginn immer Montags ins Labor gehen und den phd Studenten über den Rücken blicken. Auch konnte ich bereits im November inoffiziell starten.

Die Masterarbeit geht im Biologie Studium ein ganzes Jahr, in meinem Fall offiziell vom 01. Januar 2021 bis 01. Januar 2022. In dieser Zeit kann man eigenständig an einem Projekt arbeiten. Dieses Projekt wird mit einem Betreuer ausgearbeitet. Meist erhält man vom Betreuer ein Projekt und was man genau erforschen muss. Im Labor in dem ich meine Masterarbeit machte, erforscht R-loops. Mir wurde ein super spannendes Thema gegeben, welches ich mit Freude erforschen durfte. Dabei arbeitete ich mit Mitomycin C und Cisplatin, beide werden auch in den heutigen Chemotherapien verwendet. 

Meine Hauptexperimente waren DNA fiber spreading assays. Hierbei färbt man sozusagen DNA mit zwei verschiedenen Farben für eine bestimmte Zeit nacheinander. Das Anfärben funktioniert mit den Bausteinen der DNA. Wird unsere DNA kopiert (repliziert) dann wird das von einer Maschine gemacht und sie kopiert die DNA Baustein für Baustein und wir geben dann gefärbte Bausteine dazu. Zuerst rote Bausteine und dann grüne Bausteine.  Also zuerst rot für 30min und dann grün für 30min während die DNA repliziert wird. Dass heisst man erhält jeweils eine Strecke DNA in rot und anschliessen eine Strecke DNA grün. Nun kann man diese zwei Strecken mit einander vergleichen. Wenn alles normal abläuft, dann sollte sich die Geschwindigkeit, wie schnell die DNA kopiert wird, sich nicht verändern und somit sollten beide Strecken gleich lange sein. Geben wir jedoch während der zweiten Anfärbezeit noch etwas dazu, dass diese Maschine verlangsamt, so wird die zweite Strecke (grün) am Ende kürzer sein als die rote Strecke. Und somit kann man sehen, dass ein gewisser Komponent eine verlangsamende Wirkung auf die Repliaktionszeit hat.

Damit die Ergebnisse auch aussagekräftig sind, muss man die Experimente drei mal wiederholen und immer genügend Datenpunkte sammeln. Denn es kann immer sein, dass etwas während einem Experiment schief läuft und um sicher zu sein, dass das Ergebnis nicht aufgrund eines Fehlers geschehen ist, macht man es dreimal. Wenn dann aber bei einem dieser drei Experimente ein anderes Ergebnis auftaucht, so wiederholt man das Experiment wieder. Bis man eine klare Mehrheit hat.





Für einige Experimente musste ich teils auch ein Gen deaktivieren. Auf unserer DNA gibt es viele verschiedene Gene. Diese Gene können das Manuskript für ein Protein sein. Oftmals erforscht man die Funktion eines Proteins in einer bestimmten Ausgangslage. Und dann deaktiviert man dieses Protein um zu sehen wie der Prozess weiter abläuft ohne dieses Protein. In meinem Fall, wie sich die Geschwindigkeit der DNA Replikation verändert.
Ob es funktionniert hat, dass ein Gen "abgestellt" wurde, kontrolliert man mit einem Western Blot. Hier schaut man einfach ob es Proteine von diesem Gen vorhanden hat oder nicht.




In diesem Jahr lernte ich sehr viel. Vorallem konnte ich lernen, wie der Arbeitsablauf in einem Labor ist. Wie man Experimente plant und ausführt. Am Ende folgt man einem Protokoll, wenn aber etwas schief läuft, und ja das tut es meistens, dann muss man dem Fehler auf den Grund gehen. Auch lernt man die eigenen Daten auszuwerten und zu interpretieren.

Und präsentieren... wir hatten immer einmal in der Woche Labmeeting, wo wir unsere Ergebnisse vorstellten und mit den anderen Labmitgliedern darüber diskutieren konnten. Auch gab es bei unserem Institut immer Freitags zwei Präsentationen von Mitgliedern unseres Instituts und eines anderen. An diesem durfte ich am Ende meiner Masterarbeit ebenfalls präsentieren. 

Nach Abgabe der Masterarbeit, kam dann die zwei Monate Lernphase. Dabei musste ich ein ganzes Cancer Buch bearbeiten und lernen. Eine Woche vor meiner Abschlussprüfung erhielt ich dann noch vier Papers, welche ich ebenfalls anschauen musste. Die Abschlussprüfung ging dann 3h, dabei kamen ein paar Fragen zum Buch und sehr viele Fragen zu den Papers. 
Doch das ist noch nicht das Ende. Zwei Wochen später hatte ich dann die Verteidigung meiner Masterarbeit. Heisst, ich musste ca. 20min meine Arbeit präsentieren und mich im Anschluss den verschiedenen Fragen stellen. Als introvertierte, ruhige Person nicht meine Paradedisziplin. Ebenso die 30 Minütige mündliche Prüfung im Anschluss. 

Und so ist es nun, ich habe endlich meinen Master of Science in Cancer Biology =D

 

Sonntag, 4. Dezember 2022

Curly hair Methode

Hallo zusammen ^_^

Nach all den Jahren habe ich nun auch einmal die Curly Hair Methode ausprobiert und was soll ich sagen, ich bin begeistert.

Lange Zeit gehörte zu meiner Haarroutine lediglich die Haare einzushampoonieren und fertig. Ab und zu gab ich vielleicht noch ein Öl in die Haare. Ich hatte sehr viele Knöpfe in den Haaren, besonders im Winter. Nun reichte es mir jedoch. Es musste endlich eine bessere Haarroutine her. Und da lag die Curly Hair Method eigentlich auf der Hand, da meine Haar wellig bis lockig sind.

Bis anhin habe ich bereits auf Shampoos mit Silikonen verzichtet und habe mehrheitlich feste Shampoos verwendet. Diese gaben jedoch meinen Haaren nicht die nötige Pflege. 

Bei der Curly Hair Methode verwendet man Shampoos die weder Silikone noch Sulfate enthalten. Ich fand es am Anfang ziemlich überwätligend dementsprechend ein Shampoo zu finden. In so vielen findet man Alkohole, Sulfate oder Silikone. Auf dieser Webseite könnt ihr ganz viele Shampoos finden, die ihr verwenden könnt oder ganz einfach abchecken ob diese Shampoos sich für die Curly Hair Method eignen. Mit dieser Seite habe ich meine Auswahl an Shampoos dann auch kurz kontrolliert.


Die Produkte, die ich momentan verwende:
Shampoo: Moisture Curl Quench Coconut oil shampoo - Maui
Conditionner: Avocado Oil Conditionner - Naturebox
Leave-in Conditionner: Mad about Curls - Schwarzkopf

Ablauf:
Haare normal in der Dusche waschen, mit dem Shampoo gründlich waschen und ausspülen. Anschliessend den Conditionner in die Haare geben. Ich kämme meine Haare dann unter der Dusche mit meinem Tangle Teezer. Den Conditionner wasche ich dann gründlich raus. Dann bürste ich meine Haare noch einmal während sie schön nass sind. So geht es auch einfach am besten.

Nach dem Duschen gebe ich vom Leave-in Conditioner in die Haare und bürste sie noch einmal. Dann beginne ich damit die Haare so hoch zu quetschen. Schwierig zu erklären, dazu schaut ihr euch am besten auch solche Curly Hair Method Videos an. Dann kann man noch Gel hinzugeben (mache ich momentan nicht, da ich mit dem von Schwarzkopf nicht so zufrieden bin, ich brauche da etwas für leichteres Haar) und dann mit einem Baumwolle-Shirt die Haare hochknöpfen. Ich empfehle da wirklich ein paar Video dazu zu schauen. 
Das hochquenschen wiederhole ich später nochmals um die Haare etwas fluffiger zu machen.

Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit meinem Ablauf und werde vor allem beim Gel noch ein bisschen ausprobieren müssen. Momentan lasse ich auch den letzten Teil der Routine weg und lasse die Haare normal trocknen. Auf das Bürsten unter der Dusche werde ich jedoch nicht mehr verzichten. Es ist so viel angenehmer.

Hier zeige euch mein bisheriger Verlauf:

(vor der Curly hair Methode, Haare jeweils trocken gebürstet und silikonfreies festes Shampoo verwendet)



Die Locken/Wellen sind um einiges besser definiert und sogar mein Deckhaar, welches ich bisher für wellig/gerade gehalten hatte, zeigten ein paar Wellen mehr. Mal schauen wie sich der Prozess in Zukunft noch verbessern wird.