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Mittwoch, 1. April 2015

Moralisches Lügen


Hallo zusammen ^-^
 
Es ist wiedermal so weit, ein weiterer Aufsatz. Es sind mittlerweile nur noch zwei Wochen bis zur Deutschmatur und somit ist es auch mein letzter Aufsatz im Fach Deutsch.
Die Aufgabe war eine Erörterung zu einem Zitat zu schreiben. Zitat: "Lügen ist nicht in jedem Fall unmoralisch; moralisch nicht vertretbar sind nur solche Lügen, durch die jemand geschädigt wird."
 
 
Moralisches Lügen

Was sind Lügen überhaupt? Was ist moralisch und was nicht? Eine Lüge ist meiner Meinung nach, wenn man jemanden von einer falschen Tatsache überzeugen möchte, obwohl man weiss, dass diese Tatsache nicht der Wahrheit entspricht. Oder auch anders formuliert, eine Person lügt genau dann, wenn sie etwas behauptet, das ihrer Meinung nach falsch ist, in der Absicht, jemanden glauben zu machen, es sei wahr.

Im Zitat „Lügen ist nicht in jedem Fall unmoralisch; moralisch nicht vertretbar sind nur solche Lügen, durch die jemand geschädigt wird.“ wird gesagt, dass das Überzeugen falscher Tatsachen gewollt nicht immer nicht korrektes Handeln ist, sondern nur diese Lügen falsch sind, wenn man damit jemanden schädigt. Aber ab wann wird jemand geschädigt?

Zum Teil kann ich dem Zitat zustimmen, denn, wer hat noch nie jemanden angelogen, um jemanden nicht zu verletzen? Wir tun es doch andauernd, das Lügen. Wenn wir shoppen gehen, und die Freundin uns fragt, ob wir das hässliche gelbe Teil nicht schön finden? Oder wenn wir die versalzene Suppe der Mutter essen und bewundern wie gut sie ihr doch dieses Mal gelungen ist. Man lügt, um niemanden zu verletzen. Aber ich muss mich jedoch auch immer fragen, ob dies denn wirklich korrekt ist. Kann Lügen überhaupt moralisch sein? Denn, um auf meine beiden Beispiele zurückzukommen, meine Freundin würde sich nun dieses hässliche gelbe Teil, in dem sie wie eine verdorbene Banane aussieht, kaufen, weil ich ihr gesagt habe, sie sähe darin so hinreissend aus. Sie würde es zur Schule oder zur Arbeit tragen und man mache sich allgemein hinter ihrem Rücken offensichtlich darüber lustig, somit wäre sie am Ende nicht nur darüber verletzt, wie andere Menschen auf sie reagieren, sondern sie wäre auch wegen mir verletzt und vor allem von mir enttäuscht. Es ist immer noch angenehmer, etwas Schlechtes von einer nahestehenden Person zu erfahren, als von jemand Fremdes. Wie ein Pflaster, man reisst es schnell ab, so wird es auch nicht lange schmerzen.

Somit kann man diese simplen Lügen, welche man verwendet um jemanden zu „schonen“, auch zu diesen Lügen zählen, durch die jemand geschädigt wird. Somit sind im Grunde die alltäglichen Lügen alle moralisch nicht vertretbar. Und doch lügt der Mensch.

Aber hinter diesen Lügen ist immer ein guter Wille versteckt, man lügt mit einer guten Absicht. Oder man denkt jedenfalls die Absicht sei gut. Denn es gibt auch noch die andere Sorte von Lügen, die, welche man mit einer bösen Absicht erzählt. Ich nehme gleich ein Beispiel aus dem Schulalltag. Wir haben immer sehr viele Prüfungen und da kann man leicht den Überblick über den Prüfungsstoff verlieren, und man fragt deswegen einen Klassenkameraden, was denn nun alles geprüft werde. Dieser gibt nur zwei von drei Kapiteln an, obwohl er genau weiss, dass mehr geprüft wird. Somit gibt es am Prüfungstag eine böse Überraschung für den einen und ein verschmitztes Lächeln für den anderen. Oder ein anderes Beispiel, wenn man jemanden eine Investition in ein bankrottgehendes Geschäft empfiehlt, ohne dabei zu erwähnen, dass das Geschäft Bankrott mache.

Bei diesen Lügen wird eine Person mutwillig geschädigt und ist meiner Meinung nach nicht moralisch. In beiden Arten von Lügen wird jemand geschädigt, jedoch sollte man dabei auch differenzieren, ob man eine Person mutwillig schädigt oder nur versuchte sie zu schützen.

Ist nun die eine Lüge moralischer als die andere? Eine schwierige Frage, da bei beiden Fällen jemand verletzt werden kann und dadurch geschädigt wird. Aber ob der Schaden gleich gross ist, darüber lässt es sich natürlich diskutieren. In beiden Lügen wird das Vertrauen in seine Mitmenschen zerstört. Deswegen muss man bei einer Lüge auch darauf achten, wer sie wem erzählt. Wird man von einer nahestehenden Person angelogen, so kann das Vertrauen zu dieser Person zerstört werden, und wenn man schon nicht seinen Freunden vertrauen kann, wem soll man dann noch vertrauen können. Wird man jedoch von einer fremden Person angelogen, so kann man aus der Lüge wenigstens eine Lehre ziehen nicht jedem Dahergelaufenen zu vertrauen.

Aber in welchen Situationen lügt man denn sonst noch? Manchmal lügt man auch aus reiner Faulheit. Wenn es mir zu dumm ist mit jemandem eine lang andauernde Diskussion zu führen, so stimme ich oftmals auch einfach dieser Person zu. Somit lüge ich vor, ich sei derselben Meinung, obwohl dies nicht der Tatsache entspricht. Folglich ist auch diese Lüge ist nicht unbedingt sehr moralisch. Denn natürlich wird sich die Person, mit der man diskutierte, über die „gewonnene“ Diskussion freuen, aber schlussendlich ist es für einen selber ein Verrat seiner eigenen Überzeugung. Und man schadet somit sich selber. Auf den ersten Blick scheint diese faule Lüge klein, jedoch dadurch dass man vorgibt anderer Meinung zu sein, gibt man bei jeder dieser kleinen Lüge ein kleines Stück von sich selbst auf bis man am Ende nur noch eine leere Hülle seines Selbst ist. Und der Verlust seines eigenen Wesens ist doch genau so ein grosser Schaden, wie wenn man durch eine Lüge verletzt wird, wenn nicht sogar schlimmer.

Aus diesen Gründen kann ich dem Zitat nur teilweise zustimmen. Denn Lügen ist in jedem Fall unmoralisch, ob nun einer Person gegenüber oder zu sich selber. Lügen schaden immer jemandem auf eine Art, egal was für eine Absicht dahinter steht. Ein moralisches Lügen gibt es demnach nicht.

Am Ende währt die Ehrlichkeit eben doch am längsten.
 
 

Samstag, 21. März 2015

„The weak can never forgive. Forgiveness is the attribute of the strong. “

Hallo zusammen ^_^
Wir mussten in der Schule einen Aufsatz in Englisch schreiben, in dieser Schule für mich das erste mal =) Wir erhielten ein paar Themen, worüber wir eine Erörterung machen mussten. Leider keine Shortstory, schade, denn die schreibe ich am liebsten ^^

Ich entschied mich für das erste Thema, ein Zitat von Mahatma Gandhi. Hatte irgendwann das Gefühl ich hätte eine rosa Brille an xD und irgendwie kam mir dauernd Naruto in den Sinn xD Da geht es ja auch ein bisschen um das. Ich meine am Ende tötet er Nagato ja nicht, obwohl er ja für den Tod Jirayas verantwortlich ist. Und da sprach er dann auch von sowas, oder nicht ^^ ist schon wieder etwas länger her xD



1. „The weak can never forgive. Forgiveness is the attribute of the strong. “

The quotation “The weak can never forgive. Forgiveness is the attribute of the strong” from Mahatma Gandhi can be used in every life situation. If there are some children arguing or some countries in war.

But what does forgiveness mean? It doesn’t mean just to forget what happened, it means to get along with it and not to be angry anymore. But at the end this is the difficulty, because when something really bad happened than you don’t want to forgive the person who did it. You want, of course, revenge. But because of that kind of thinking there will never be peace anywhere. And there it is, even if you get your revenge you won’t be satisfied. And to be honestly someone not to forgive is always the easier way than to forgive. And that’s why Gandhi said that the weak can never forgive.

He also said that forgiveness was the attribute of the strong. Which means when you’re strong you are able to forgive someone. In some eastern countries still exists the punishment to death but when the family of the victim forgive the murder he won’t be killed. I think for the families is that kind of forgiveness very difficult. As an example in India where so many women were raped and sometimes killed very cruel. The people who can forgive that kind of cruel deeds must be very strong. Because it means there won’t be any revenge.

On the other side it can also mean the conflict between India and Great Britannia. During the time when India was a British colony there existed so much racism and hate against the Indian citizen and also against Gandhi who leaded finally India to a free country. And he did it in a very calmly way and never took revenge by giving the same hate and racism back.
 

I think Ghandi realised that hate just produces hate. And to forgive someone can produce something positive. If the world was a bit fuller of strong people, the world would be so much better and closer to peace.
 

L’évolution de l’homme

Hallo zusammen ^-^
Wieder einmal ein Franz-Aufsatz von mir ^_~ war leider dieses Mal nicht so gut, weil (Ausdruck der Lerhrerin) Explosion de fautes xDD aber Contenu war dafür wieder sehr gut =D

Hier die korrigierte Version ;)

Sur la caricature on voit l’évolution de l’homme à travers les âges. C’est un thème très actuel aussi pour la science parce qu’on dit que l’homme fait un développement à rebours et redevient une bêta. Et dans les pays industriels cette caricature est déjà la réalité.

La caricature nous montre l’évolution de notre espèce. Au début était l’homme primitif et pendant des millénaires nous sommes développés à l’homo sapiens. Mais ce n’est pas le seul qu’a changé parce que la technique s’est développée parallèlement à l’évolution de l’homme. Premièrement c’étaient seulement des outils très simples, mais leur utilisation était très importante. À la fin, on voit un homme avec un ordinateur.

La caricature est très intéressante et dit beaucoup sur l’homme moderne. Au début l’homme était très primitif et n’était pas très grand. Puis l’homme primitif s’est développé à un grand homme. Mais après, notre comportement revient au début. Entre l’homme moderne et l’homme primitif il n’y a plus cette grande différence. La technique que nous avons de nos jours est peut-être meilleure que la technique de l’homme primitif, mais c’est nous-même retournons au début. Pourquoi ? Parce que la technique moderne fait notre travaille. Dans les pays industrialisés le premier et deuxième secteur ne sont pas aussi importants que le troisième secteur, le secteur de l’administration. Le but de la nouvelle technique est que l’homme n’a pas beaucoup de travail. Parce que les hommes travaillent ils font beaucoup de fautes en travaillant. Mais cette technique n’a pas seulement des avantages. À cause de la technique les hommes restent et arrêtent de penser en leur-même. Et de temps en temps nous sommes des idiots qui n’avons pas la possibilité de penser en lui-même. Peut-être que notre développement ne nous revoie pas au début, mais nous nous développons de plus en plus et nous deviendrons des robots. Et à la fin nous-mêmes, nous serons une espèce primitive qui est dirigée par la technique.
 
À mon opinion la caricature nous montre parfaitement la situation actuelle. Mais je crois aussi que nous avons maintenant la possibilité de changer la situation, si nous n’acceptons pas tout et si critiquons un peu la technique moderne.
 
 
 
Evolution de l'homme vers l'informatique
Die Karrikatur ;)
 
 

Dienstag, 10. März 2015

La liberté de presse


Hallo zusammen ^-^
Wieder einmal ein Aufsatz meinerseits. Ist auf Französisch und hat mir die Note 4.8 reingebracht, yes =DDD Wir hatten ziemlich viele Themen zur Auswahl, ich entschied mich für dieses Thema, da mir dazu am meisten einfiel (wir haben ja die Vorlage von 300 Wörtern). Konnte die Karikatur auf Google nicht finden, sie hatte ein Gewehr darauf, welche von Buntstiften umzingelt wurde.
 
D. La liberté de presse

Le 7 janvier, c’est un jour que nous n’oublions pas si vite parce que c’était le jour où l’Europe entière a été était attaqué. Le magazine satirique Charlie Hebdo a critiqué l’Islam radical.  Ici en Europe nous avons la liberté de presse et je pense que cette liberté est très importante.
Mais pourquoi est-ce que je suis pour cette liberté ? Dans nos lois est écrit que nous avons cette liberté et qu’elle fait partie des Droits de l’homme. De pouvoir dire ce qu’on veut, est très important et rend notre liberté complète.
Mais je pense aussi que cette liberté de presse est très difficile. Parce que dans un texte satirique on critique quelque chose et pas tout le monde aime être critiqué. Mais c’est seulement une opinion et une critique a aussi ses bons sites. C’est la raison pour laquelle je pense que la liberté de presse est importante. Elle nous permet de voir ce qui n’est pas très bon. Et nous avons une possibilité de changer quelque chose à ces situations.
La satire du magazine satirique Charlie Hebdo la satire a provoqué des réactions des islamistes. Malheureusement leur réaction a été violente. Beaucoup de dessinateurs ont réagi à cette violence avec des caricatures. J’ai choisi la caricature no. 1 parce que cette image montre que la violence n’a aucune chance d’anéantir notre liberté. On voit une Kalachnikov dans un cercle de crayons. Mais le Kalachnikov n’a pas de chance de les supprimer. La caricature souligne aussi que la solidarité est très importante. L’ambition maladive du terrorisme en Europe est de faire régner des émotions négatives dans les différentes religions.
À mon opinion, c’est le vrai chemin de défendre notre liberté et d’attaquer le terrorisme, parce que si nous n’avons pas peur, nous détruirons l’ambition du terrorisme. Le plus important maintenant est d’être solidaire.

\\(^_^)//

Mittwoch, 4. März 2015

Der (un)freie Tanzbär

Hallo zusammen ^-^
Uff heute schrieben wir in der Schule wieder einen Aufsatz und die Themen waren allesamt Kacke.
Entweder es waren Erörterungen, Analysen oder eine Bildinterpretation. Normalerweise hatte es immer noch ein kreatives Thema, welches man in Form einer Kurzgeschichte schreiben konnte. Dies fehlte dieses Mal.
Ich entschied mich für das Thema "Der Tanzbär". Hier musste man die Fabel "Der Tanzbär" von Gellert und die Version von Lessing lesen, daraus die Moral herausfinden, die beiden Moralen vergleichen und die Frage beantworten, warum Lessing Gellerts moralischer Satz kritisierte.
Hatte dieses Mal wirklich Probleme mal auf einen grünen Zweig zu kommen. Und das was dabei herauskam, war nicht wirklich was gescheites. Naja ich habs versucht ^^.



Der (un)freie Tanzbär
Die Texte von Christian Fürchtegott Gellert und Gotthold Ephraim Lessing mit dem selben Titel „Der Tanzbär“ handeln jeweils von einem Bären, der aus seiner Gefangenschaft entflohen ist und seine dort erlernte Fähigkeit den anderen Waldtieren zeigt.
Doch in der Moral, welche übermittelt wird, unterscheiden sich die beiden Texte sehr. In beiden Texten, findet man die Moral am Ende des Textes.

Im Text von Christian Fürchtegott Gellert, beginnt der Bär aus Gewohnheit zu tanzen und beeindruckt damit die anderen Bären. Als diese denselben Tanz jedoch nicht auch so gut fertig bringen und der Unterschied zwischen dem Tanzbären und den gewöhnlichen Bären erkenntlich wird, wird sein Handeln als etwas Negatives interpretiert. In diesem Text lautet die Moral, man solle seine Fähigkeiten nicht all zu offen zeigen, ansonsten zieht man schnell Neid auf sich und somit das Missgünsten der Anderen.

Die Fabel von Gotthold Ephraim Lessing ist bei weitem viel kürzer und es wird wenig auf die Gefangenschaft des Bären eingegangen. Der Bär beginnt sofort, kaum ist er aus seiner Gefangenschaft entkommen, zu tanzen und prahlt mit seiner Fähigkeit, die ihm einst aufgezwungen wurde. Durch das setzt er seine Tätigkeit fort, vor der er aus seiner Gefangenschaft geflohen ist. Der alte Bär schickt ihn daraufhin fort mit einer Bemerkung der Sklaverei des Tanzbären. Am Schluss wird dieselbe Situation auf den Menschen übertragen und die Moral wird etwas deutlicher. Es wird von einer guten Position geschrieben, welche jedoch fragwürdig erreicht wurde. Und erhält man nun eine solche gute Position, bedeutet dies denn nun etwas Gutes oder ist es nicht eine Kritik. Sollte man also mit solch einer Position prahlen, wenn sie im Grunde aus etwas Negativem entstanden ist und aufgezwungen wurde?

Die beiden Fabeln, obwohl sie die gleiche Geschichte erzählen, vermitteln jeweils einen völlig anderen Eindruck und eine unterschiedliche Moral. In der Fabel von Gellert, wo die Moral ist, man sollte nicht prahlen, wird die Fähigkeit des Tanzens vom Tanzbär alleine betrachtet. Keiner der Bären aus dem Wald fragt sich, wie der Tanzbär zu seiner Fähigkeit gekommen ist. Zuerst wird er für diese bewundert und nachdem die anderen Bären nicht alleine auf den Hinterbeinen gehen können, beneiden sie den Tanzbären. Jedoch das der Tanzbär diese Fähigkeit nur durch Zwang erlernt hatte, dies wird von keinem der Bären hinterfragt. Aber auch der Tanzbär hinterfragt hier seine Fähigkeit nicht. Auf dies wird in dieser Fabel nicht eingegangen.

Ganz anders in der Fabel von Lessing, wo der Tanzbär vor allen Bären sein Kunststück vorführt und diese sogar dazu aufruft mitzumachen. Hier stösst er jedoch nicht auf dieselbe Begeisterung wie in der Fabel von Gellert, sondern auf Kritik. Der alte Bär schickt ihn sofort weg, ehe einer der Bären zu tanzen beginnen kann. Denn anders als bei Gellert, wird die Tanzfähigkeit vom Tanzbären hinterfragt und die Fähigkeit rückt somit in den Hintergrund. Im Vordergrund liegt eher wie diese Fähigkeit erlernt wurde und wie mit diesem Zwang umgegangen wird.

Der alte Bär, welcher in dieser Fabel der Aufgeklärte ist, denkt eigenständig und hinterfragt das Tanzen des Bären „Dergleichen Kunst zeigt deinen niedern Geist und Sklaverei“. Eine Andeutung darauf, dass der Tanzbär seine aufgezwungene Fähigkeit nicht hinterfragt und selbst in Freiheit noch in dieser Sklaverei lebt, in dem er weiterhin sein Kunststück das Tanzen aufführt.
Und in diesem Hinterfragen liegt der Unterschied der beiden Fabeln und ihrer jeweiligen Moral.

Warum sind aber diese beiden Fabeln, welche die gleiche Geschichte erzählen, so unterschiedlich? Gellert schrieb seine Fabel 1746/1748, worauf Lessing seine Fabel als eine kritische Antwort schrieb. Denn Lessing, der ein grosser Aufklärer war, kritisiert in seinem Text das Verhalten des Bären. Denn wie von mir erläutert, handelt es sich beim Text von Gellert wenig um einen Text der Aufklärung. In dessen Fabel konnte man kein selbständiges Denken erkennen, sondern es wurde akzeptiert, dass dem Bären eine Fähigkeit aufgezwungen wurde und dass die anderen Bären, ohne weiter zu denken, auch versuchten diese Fähigkeit zu erlernen. Schlussendlich waren die Bären, die bisher in Freiheit gelebt haben, auf die Fähigkeiten des Tanzbären neidisch, obwohl er diese in Gefangenschaft lernte. Dies zeigt das wenig aufgeklärte Verhalten der anderen Bären, denn auch sie hinterfragen die Fähigkeit des Tanzbären nicht.

Es ist sehr interessant wie sich die Moral einer Geschichte so deutlich verändern kann, nur durch das kritische Denken. Das Detail macht den Unterschied.
 

Freitag, 27. Februar 2015

C’est difficile d’être un héros

Hallo zusammen ^-^
Warum nicht mal einer meiner französisch Aufsätze euch präsentieren? Unsere Aufsätze müssen nicht besonders lange sein, so ca. 300 Wörter. Und das Niveau, naja, ich bin bisher immer so auf dem Niveau einer 4.75 gewesen ^_^ Für das Fach Französisch nicht schlecht xDD

Wir mussten mehrere Kurzgeschichten lesen und dann gegen Ende des Semesters schrieben wir dazu einen Aufsatz. Wir wussten natürlich nicht, was für Themen kommen würden. Unsere Lehrerin gab uns ein paar Themen zur Auswahl und wir mussten uns für eines jeweils entscheiden.
 
 
L’aventure de Walter Schnaffs raconte une histoire de la guerre franco-prussienne de 1870 à 1871. L’histoire parle de la vie en guerre du soldat prussien Walter Schnaffs. Pacifiste, il n’aime pas la violence et les fusils. Et il n’est pas non plus un soldat typique. Il est gros, a des problèmes en marchant et n’est pas du tout sanguinaire. Il déteste sa vie en temps de guerre. Un jour, son corps est attaqué et il a la possibilité de détaler. Mais après il a le problème qu’il n’a plus rien à manger. Alors il a une nouvelle idée, il veut lait se constituer prisonnier. Mais ce n’est pas très facile. Comme il est sur le terrain ennemi, il y a beaucoup de paysans qui pourraient le tuer comme un chien. À la fin, il a décidé d’aller au château où il a aperçoit beaucoup de viande, de la bonne bière, des fruits et des légumes. Mais les habitants le voient a trouvé et s’enfuient en criant. C’est le moment où Walter Schnaffs peut enfin calmer sa faim atroce et dormir. Mais plus tard les soldates français le trouvent et le déclarent prisonnier. Le château est repris à l’ennemi et le colonel décoré.
Mais pourquoi est-ce que Walter Schnaffs n’est pas un héros ? Parce qu’il n’aime pas la guerre ? Non, parce qu’il n’a rien fait. Et naturellement il n’a pas l’apparence d’un héros typique. Nos Héros ont beaucoup de muscles, ils sont d’un caractère ferme, ont beaucoup de courage et ils aiment la guerre et tous ses fusils. C’est une image que la média ont créée. Moi je pense aussi que Walter Schnaffs est un anti-héros. Il est magnanime et pacifiste, il voudrait être avec sa jeune femme et ses quatre enfants et il n’est pas très sportif. Mais peut-être qu’il est un héros parce qu’il n’a pas fait ce que son roi lui disait. Il a décidé de ne plus prendre part à la guerre. Il s’est décidé pour la vie. Quand un soldat agit ainsi aujourd’hui, il n’est pas un héros. La question est pourquoi il ne voulait pas guerroyer pour son pays. Il n’aime pas son pays, peut-être qu’il est un ennemi ? Non, il aime son pays puis qu’il aimerait retourner chez sa famille. Pour dire non à la guerre, on doit avoir beaucoup de courage. Et avoir du courage, est-ce que ceci n’est pas un des traits de caractère typique de nos héros ?
C’est la raison pour laquelle je pense que Walter Schnaffs est un héros, mais un héros atypique. C’est un homme qui s’est décidé pour la vie.
 
 
 
Das wars auch schon ^_^
\\(^_^)//

Samstag, 17. Januar 2015

MEINE Katze und ich (Kindergeschichte)

Hallo zusammen ^-^
Ja als Kind da hatte man doch noch eine riesen Fantasie. Und ich gehörte zu diesen Kinder, die ihre Fantasie gerne niederschrieben. Im Jahr 2000, also als ich ca. 6/7 Jahre alt war, bekam ich endlich meine geliebte Katze Charlie. Also natürlich bekam nicht ich sie, nein, sie wurde als Familienmitglied in unsere Familie aufgenommen.
Aber die Ehre der Namensgebung war bei mir. Da ich nämlich diejenige war, die bei den Eltern die ganze Zeit in den Ohren damit lag. "Mami, Papi kann ich eine Katze haben?". Irgendwann, als wir dann bei meinen Grosseltern waren, ich war gerade im Pool am baden und fragte natürlich auch mal wieder wegen einer Katze, tja da entfachtete ich die Diskussion darüber. Nun mein Vater hatte ich ja sowieso schon um den Finger gewickelt, das einzige Hindernis war ja nur noch meine Mutter. Und da meine ganze Familie (Gotte, Götti, Grosseltern) Katzenliebhaber sind, hatte ich natürlich eine starke Seite hinter mir. Ja nun war ich also im Pool und mein Vater entschied sich für die Katze und meine Mutter gab schlussendlich auch nach. Das Gute war auch, dass meine Gotte (meine Tante) eine Nachbarin hatte, die ganz viele Katzen hatte. Bei dieser Nachbarin holten wir unsere Charlie dann auch. Ich ging damals mit meiner Mutter die Katze holen. Und als wir dann da auf dem Hof waren, hatte es einen Zaun darum und am Tor stand "Achtung bissiger Hund". Suchten dann zuerst einmal nach einem besseren Eingang, fanden den aber nicht. Also wagten wir es dann doch durch das Tor. Es stellte sich heraus, dass das Schild bloss zur Abschreckung galt.
Die Katzen waren alle sehr schüchtern, viele von ihnen waren Halbwilde. Genau so wie unsere Charlie.
Also gaben wir dieser Nachbarin unseren Korb und sie versuchte eine Katze einzufangen.
Einen Tag später (oder so) war dann unsere Charlie im Korb.
Daheim fühlte sie sich sehr schnell wohl. Bereits am Abend war sie sehr anhänglich und schaute mit uns (auf uns) fern. Wir sind über sie so dankbar, sie hat einen solch tollen Charakter.

Dazu schrieb ich dann mal diese Geschichte, natürlich mit viel Fantasie und lustigen Namen.
So das ist mal das Titelbild.

Entlich habe ich Geburtstag und werde entlich 8 Jahre alt. Aber jetzt muss mich Mami noch aufwecken oder auch der Wecker RRRR! Hurra ich hab Geburtstag! Uau dieses Geschenk ist so schön rot eingepackt und es hat so ein schöne blaue Schlaufe. Hallo Mami ist dieses Geschenk für mich "Ja mein Schatz." "Aber für was sind die Löcher"? Uau dieses
 
Haha ich finde meine Schreibweise von damals ziemlich witzig. Man merkt vielleicht, dass mein Deutsch noch sehr vom Schweizerdeutsch beeinflusst ist (noch mehr als heute) und vieles wurde einfach so geschrieben wie man es sagt. Wow wird zu Uau. Und endlich wird natürlich mit t geschrieben, wird im Schweizerdetuschen etwas härter ausgesprochen...

Kätzchen ist aber süss. ich gebe ihr den Namen: Charlie. Das ist ein schöner Name, aber jetzt musst du sie lassen sie muss sich an uns zuerst gewönen. Geh du jetzt mal in die Schule. Tschüss.
 
Ou man jetzt haben wir Mathe. Hä warum kommt jemand anders. "Liebe Schüler(innen) euer Lehrer ist Krank darum habt ihr den ganzen Tag frei", sagte der Mann. "je" "Hi Klea" "Hi Meyuil" cool machen wir heute ab "ja" "kommst du zu mir, wir haben eine Katze" "ua cool"
 
Man bemerke die korrekte Form Schüler(innen) haha. Ach diese vielen Fehlerchen xD so süss. Ich möchte noch anmerken im RL heisse ich nicht Meyuil. Fragt mich nicht wie ich auf einen solchen Namen kam, ich glaube denn habe ich selber iwie zusammen gedichtet.

"Hallo Mami""Hallo Meyuil" Wo ist Charlie? Auf dem Bett!
 
"Wie Süss siet sie aus"
"Kommt sie auch Junge über"
"fermirus mein Schatz" Heute kommt Klea zu mir. Ok? Ja ok!
Cool du bist die beste Mutter. Ich weiss
 
Also in diesem Abschnitt merkt man wirklich gut, dass ich Schweizerin bin. Bei uns sagt man übercho anstatt bekommen. Und daraus wurde dieser Mix gemacht überkommen, naja als Kind ist es eben noch etwas schwerer diese beiden doch sehr ähnlichen Sprachen (ja ich weiss Schweizerdeutsch ist keine eigene Sprache, meiner Meinung nach aber schon) auseinander zu halten. Und dann noch so ein Wort "Fermirus", dass heisst einfach Von mir aus, aber im Dialekt sagt man es Vämirus, oder klang damals jedenfalls so für mich.

Hallo Klea! Hallo! gehen wir spielen. schad das die Zeit so schnell vorbei geht. Allso Tschüs.
 
Ein Jahr später
Hallo Charlie häsch guet gschlafä?
du bist so süss. Miau! RRR! Telefon Mami! Charlie du hast ja einen dicken Bauch. Cool du bekommst Junge. Hurra Hurra hurra. Schatz morgen habt ihr keine Schule! Cooool!
Ich gang ins Bett (Traum)
(auf der nächsten Seite)
 
Häsch guet gschlafä - Hast du gut geschlafen
Als ich noch klein war, rief ich immer meiner Mutter als das Telefon klingelte, deswegen auch dieser Ausruf Mami Telefon. Die Schule fällt noch recht oft aus in meiner Fantasie.
Ich gang ins Bett - Ich gehe ins Bett. Wieder eine Mischung von Schweizerdeutsch und Deutsch. Im Schweizerdeutsch würde man es nämlich so sagen: Ich gang (oder gahne) is Bett (Näscht).
Wir haben schon ziemlich lustige Ausdrücke, mache vielleicht auch mal darüber einen Post xD

Der Traum

Am nächsten Morgen hörte sie mehrere miauen. "Gladulieren Charlie" flüsterte sie Charlie zu.
 
Diese letzten zwei Seiten schrieb ich später als den Anfang. Den mittlerweile hatte ich bereits die Schnürlischrift gelernt (also war ich dann hier ca im Alter von 8), welche wir in der zweiten Klasse lernen. Davor wird in Blockschrift geschrieben.
 
 
So das war die Geschichte von meiner Katze und mir. Meine damaligen Tagebucheinträge sehen ca. gleich lustig aus und auch meine anderen Geschichten sind sehr speziell. Davon aber vielleicht ein anderes Mal.
 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Nigel Corvus und das unverhoffte Glück

Hallo Leute
Wir durften am Freitag wieder einmal für vier Stunden einen Aufsatz schreiben. Wir hatten fünf Themen zur Auswahl:
1. Erörterung zu einem Text von Novalis (1798)
2. Eine Textanalyse zum Text Ringelreihen von Helen Meier (1984)
3. Erörterung zum Satz "Freedom is just another word for nothing left to lose..." von Janis Japlin (1971)
4. Geschichte "Der Rabe und der Fuchs" schreiben mit Menschen Charakteren, Aussage des Textes musste erhalten bleiben
5. Bildbeschreibung zum Bild "Der Sturz des Ikarus" Pieter Bruegel der Ältere (1558)

Ich entschied mich für die Nummer vier. Und hier mein Text (noch voller grammatikalischer Fehler und Rechtschreibfehler etc.) Das Blöde ist, wenn ich einen Text am Computer schreibe, fallen mir die einfachsten Fehler nicht auf ^^


Nigel Corvus und das unverhoffte Glück

„Soll ich? Soll ich nicht? Soll ich?“ Nigel Corvus, ein unscheinbarer junger Student, stand vor einem Regal am Kiosk. Euro-Million-Los, der Weg ins Glück. „Wäre es nur nicht so teuer. Und gewinnen. Das sind doch immer nur die Reichen, die gewinnen. Aber… ach ich mache es doch einfach.“

Dass Nigel gewinnen würde, damit hätte er nie in seiner Lebtage gerechnet. Umso grösser war die Überraschung dann, als er nach einem langen Tag büffeln an der Universität an den Kiosk ging um eine Zeitung zu kaufen. Da stand es, sogar in der NZZ, dass der Millionen-Jackpot geknackt wurde und der Gewinner aus der Schweiz käme. „Gewonnen hat der Lottozettel mit den Nummern: 7, 15, 21, 36, 39, 45 und der Zusatzziffer 3… Moment, diese Zahlen kenne ich doch.“ Mit zitternden Händen riss Nigel sein Portemonnaie hervor und grübelte seinen Lottozettel heraus. „Sieben, ja meine Zahl, 15, 21, 36, 39, oh mein Gott, ich kann nicht weiterlesen. Und die… 45 und 3“. Er konnte es einfach nicht glauben. „Es gewinnen wohl doch nicht immer nur die Reichen“.
Er malte sich aus, was er mit dem Geld alles anstellen könnte. „Ich könnte mir ein Haus kaufen, Immobilien sind immer eine gute Investition. Auch meinen Eltern könnte ich ein Haus kaufen. Ein neues Auto wäre auch nicht schlecht, aber ich möchte nicht zu protzig sein. Ein VW Polo ist auch ein gutes Gefährt. Meinen Teilzeitjob brauche ich auch nicht mehr, ich habe jetzt für eine lange Zeit ausgesorgt.“
Mit dem Geld kamen nicht nur neue Güter dazu, auch lernte er viele neue Leute kennen. Darunter auch Rub Vulpes. Rub, von vielen auch Fuchs genannt, war einige Jahre älter als Nigel, doch die beiden verstanden sich auf Anhieb. Vielleicht auch, weil Rub sich sehr unterwürfig benahm. So wurde Nigel noch nie behandelt. Er war immer schon der unscheinbare Junge, den man beim Spielen gerne mal ausliess. Jetzt aber wurde er von allen Seiten bewundert.
Er verbrachte immer öfters seine Zeit mit Rub. Es tat ihm gut mit Rub die Zeit zu verbringen. Rub stammte aus einer reichen Familie, die ihr Geld vor allem an der Börse verdient hatten.
Rub meinte zu ihm, wenn man weiss wie, dann könne man dort schnell zum Überflieger werden. Solche Leute würden seine grösste Anerkennung gewinnen. „Börse… das wäre auch eine Idee, aber nein, mein Geld kommt auf die Bank. Da habe ich einen guten Zinssatz und Sicherheit.“
Er genoss auch weiterhin die Bewunderung seiner Freunde und plante demnächst eine teure Party zu veranstalten. Er wollte es allen zeigen, sein Reichtum und was er alles erreicht hatte. So lud er auch seine alten Freunde aus seiner Schulzeit ein. Diese, die ihn immer hänselten, weil er doch nichts könne und niemals etwas erreichen würde. Aber die Bewunderung seines Freundes Rub war ihm noch viel wichtiger. Nigel liebte es, wenn Rub ihm sagte wie grossmütig und edel er doch sei.
„Grossmütig und edel? Das gefällt mir, ich will mehr davon, von dieser Bewunderung. Wozu habe ich denn sonst so viel Geld?“
Diese Bewunderung wurde für Nigel immer mehr wie eine Sucht. Er wollte immer mehr davon. Diese erhielt er vor allem von Rub. Er sagte ihm immer genau das, was er hören wollte.
„Seine grösste Anerkennung kann ich durch Investitionen an der Börse gewinnen. Soll ich vielleicht doch Aktien kaufen? Ich möchte doch, dass er mich bewundert. Hatte er mir nicht damals von dieser aufkommenden Firma erzählt? Die, ach wie hiess sie schon wieder, die Caseus AG.“
Nach einigem Zögern kaufte Nigel seine erste Aktie der Firma Caseus AG. Die Caseus AG war ein Unternehmen, das sich auf die Produktion von Käse konzentrierte. Laut ihrem letzten Jahresbericht gab es einen guten Gewinn und eine gute Dividendenausschüttung. „Ich sollte noch mehrere Aktien kaufen, bei einem solch guten Jahresbericht… und dieser guten Dividende“ Auch Rub animierte ihn dazu, und meinte was für ein guter Aktionär Nigel sei. Nigel sei jemand, der dieses Geschäft gut im Griff habe.
Nigel hatte bald fast sein gesamtes Vermögen in diese Caseus AG investiert.

Doch das böse Erwachen folgte bald. Ende des Jahres erhielt Nigel einen Brief von der Bank in dem geschrieben stand, dass sich sein gesamtes Vermögen auf 0 beläuft. „Gut, ich habe ja auch mein gesamtes Vermögen investiert. Wie Rub sagt, ich bin ein guter Aktionär und der Gewinn wird bald folgen.“ Doch dieser folgte nicht. Es stellte sich heraus, dass Nigel sein gesamtes Geld in eine falsche Aktiengesellschaft investiert hatte. Eigentümer des Unternehmens, die Familie Vulpes. Von Rub hörte Nigel danach nie mehr wieder etwas. „Ein Schmeichler lebt auf Kosten dessen, der ihn anhört. Wie naiv ich doch war.“
(Ende)
 
 
Zur Namensgebung;
Ich wählte die Namen nicht zufällig, sondern nahm mir ein Beispiel an J. K. Rowling. So nahm ich für die Figur, die bei mir den Raben spielte den nahmen Nigel Corvus. Nigel abgeleitet von niger (lat. Schwarz) und Corvus (lat. Rabe). Ich weiss wirklich sehr kreativ xD also schwarzer Rabe xD
Und für die Figur des Fuchses Rub Vulpes. Abgeleitet von ruber (lat. rot) und Vulpes (lat. Fuchs). Roter Fuchs.
Oh und Caseus AG, eine Andeutung auf den Käse des Raben.
 

Freitag, 7. November 2014

Sterben und Tod des Wilhelm Tell

Hallo zusammen ^-^
Vor kurzem mussten wir in der Schule mal wieder einen Aufsatz schreiben. Wir bekamen verschiedene Themen und durften davon eines auswählen. Ich entschied mich für die Kurzgeschichte/Erzählung von Wilhelm Tells Tod. Muss leider zugeben, ist nicht mein bester Aufsatz. Okey es ist wahrscheinlich sogar mein aller schlechtester... Möglicherweise vielleicht weil mein Lehrer meinen Gedanken dahinter nicht verstanden hat...? Kurz gesagt: Wilhelm Tell leidet an Gewissensbissen, welche ihn immer mehr in den Abgrund zerren. Somit beginnt meiner Meinung nach bereits von Anfang an sein "Sterben". Den am Ende ist seine Todesursache die Gewissensbisse. Liest man den Aufsatz aufmerksam können einem auch die verschiedensten Hinweise auffallen, die auf seine Gewissensbisse deuten und schlussendlich ihn in den Wahnsinn treiben. Grammatik und Rechtschreibung sind wieder einmal eine Katastrophe aber wer meinen Blog liest, dem ist dies sicher schon lange aufgefallen xD Ach ja und Kommas und Punkte sind auch etwas willkürlich gewählt.
Naah dann viel spass ne:

Kaum war es her, als Wilhelm Tell Gessler mit seiner Armbrust erschoss, als auch schon tausende Feiern zu Ehren Wilhelm Tells stattfanden. Alle wollten ihn, den Helden des Jahres, bei ihrer Feier als Ehrengast eingeladen haben. Reiche Leute aus dem entferntesten Winkeln der damaligen Schweiz, reisten zu ihm um ihn zu sehen. Wilhelm, der bisher ein am Boden gebliebener normaler Mann war, war auf einmal in allem Volke Munde. Er jedoch, nein, er sah sich noch nicht so ganz als Helden. Für ihn war es seine Pflicht seinem Land zu dienen. Und schliesslich, nun, Gessler hatte es auch etwas provoziert. Und doch, da waren sie. Noch klein ganz hinten in den Gedanken. Gewissensbisse. Musste es wirklich so enden? Aber nein, Gessler, der war kein Unschuldiger. „Ich habe das Richtige getan. Ich bin ein Held.“

So liess sich Wilhelm und seine Familie von allen Leuten einladen. Auf dem Hauptprogramm der Feiern stand meist das gleiche „Wilhelm Tell und wie er Goliath besiegte!“. So durfte Wilhelm seine Geschichte immer wieder erzählen. Oftmals wurde er darum gebeten einen Teil seiner Geschichte nochmals und nochmals zu erzählen. Die Lieblingsstelle der Zuhörer war der Teil, als er Gessler mit einem Pfeil das Herz durchschoss.

Wilhelm musste so seine Geschichte Tag für Tag immer wieder durchleben. Die Geschichte wie er einem Mann das Leben nahm. Nachts begann er bereits davon zu träumen. Zuerst träumte er von verschlungenen Figuren, sie hatten kaum eine Form, und manchmal hörte er Stimmen, die seltsam entfernt klangen. Plötzlich wurde es dunkel um ihn… Rascheln der Blätter. Er befand sich in einem Wald. Die verschlungenen Figuren nahmen langsam Gestalt an. Vor ihm tauchte sein Sohn auf, er lächelte. Doch auf einmal begann seine Stirn zu bluten und wollte nicht mehr aufhören. Verzweifelt versuchte Wilhelm zu helfen, presste seine Hand auf die Stirn seines Sohnes. „Vater, wie konntest du auf mich schiessen?“ krächzte der Sohn und spukte Blut. Auf einmal ragte ein Pfeil aus dem Kopf seines Sohnes. Die Umgebung um Wilhelm begann zu verschwinden, es wurde alles schwarz. Um der Schwärze zu entkommen, rannte Wilhelm los. So schnell er konnte, aber die Schwärze drohte ihn zu verschlingen. Plötzlich sah er vor sich ein Licht. Seine letzte Hoffnung. Er rannte ins Licht. Und plötzlich sah er sich selbst, konzentriert und mit einer Armbrust auf einen Weg zielend. Und dann hörte er es, Pferdehufe. Mit einem flauen Gefühl im Magen drehte er sich zum Weg. Gessler kam, gefolgt von seinen Leuten, die Gasse entlang geritten. Einen Moment später wurde Gessler von einem Pfeil getroffen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht fiel er zu Boden.

Schweissdurchnässt wachte Wilhelm nach dieser Stelle immer auf. Trauer und Schuldgefühle plagten ihn danach. Am nächsten Morgen konnte er sich jedoch meist wieder beruhigen. Er war doch schliesslich ein Held, dass was er tat, tat er für sein Vaterland. Mit diesen Worten gelang es ihm sich und seinen Mitmenschen den stolzen Helden weiter vorzuspielen.

Aber es wurde ihm Leid auf Feiern eingeladen zu werden und immer wieder diese Schreckensstunden durchleben zu müssen. Seine Erzählungen wurden immer kürzer und erfragte Details wurden immer ungenauer. Er hasste es. Er hasste sie alle, wie sie ihn beäugten. Warum wollten sie auch so vieles wissen. Seine Familie, nein, die waren auch nicht besser. Warum mussten sie ihn immer anschauen, mit ihren Blicken. Blicken voller Bewunderung. Er hatte doch nichts Bewundernswertes getan. Er hatte jemanden getötet. „Nein, ich bin ein Held. Oder nicht?“

Seine Worte, er sei ein Held, klangen immer weiter entfernt. Die Gewissensbisse, die in seinem Traum immer mehr Form annahmen, wurden immer klarer und lauter. Er war kein Held. Ein Mörder, das war er. Und seinen Sohn, sein eigen Fleisch und Blut, ihn hätte er beinahe auch ermordet. Seinen Sohn mit seiner Armbrust. Er konnte den Anblick seines Sohnes nicht mehr ertragen. Ihm ins Gesicht zu schauen tat ihm so fürchterlich weh, dass er jedes Mal drohte in Ohnmacht zu fallen und von der Schwärze aus seinen Träumen verschluckt zu werden.

Er zog sich immer weiter zurück. Auf Feiern wollte er schon gar nicht mehr gehen. Da schickte er seine Familie alleine hin. Aber er, nein, er wagte sich doch nicht in die Hölle des Löwen, wo ihn diese verurteilenden Blicke verfolgten.

Auf den Strassen sah er wie die Menschen munkelten und wie sie ihn anschauten. Diesen grässlichen Mörder. Diese Blicke, die ihn durchbohrten. „Ja, das habe ich verdient. Ich bin ein Mörder. Ein Monster“.

Er konnte und wollte nicht mehr ins Dorf zurück. Aber Zuhause, da warteten nur die anklagenden Blicke seiner Familie. Wie sie ihn verabscheuten. Er wollte sein eigen Fleisch und Blut töten. So etwas konnte doch nicht menschlich sein. Dieses Monster.

Mit wirren Blick verschwand er im Wald, von überall hörte er Stimmen: „Du Mörder!“ „Monster!“ “Stirb, wir wollen dich nicht mehr bei uns haben“ „Stirb!“.

Nun stand er da auf einer Klippe inmitten des Waldes mit wirrem Blick, sein Inneres drohte ihn zu zerreissen. Er weinte.

„Es tut mir leid, ich wollte doch nicht, dass es so endete!“ und sprang.