Sonntag, 4. August 2019

PCR; Polymerase Chain Reaction

Hallo zusammen ^_^

Heute zeige ich euch mal wieder ein bisschen etwas aus meinem Unialltag.
Das Thema der heutigen Vorlesung... ehm falsche Ansprache.
Nun, in Biomedizin haben wir ziemlich viel Chemie, Biologie und Biochemie.
In Biochemie haben auch ein Praktikum welches wir absolvieren müssen.

In diesem Semester aber sind die Versuche wieder einmal sehr spannend. Einer der Versuche, die wir machen mussten, war eine PCR.
Diese Methode wird übrigens auch in der Kriminalistik verwendet. Wenn man nur wenig DNA-Material hat, kann man diese Methode verwenden um schnell viel DNA zu bekommen.
Ich gehe nicht zu fest in Detail ^^ es ist auf jedenfall eine sehr spannende und interessante Sache.

Wenn man dann einmal viel DNA hat, dann möchte man natürlich damit auch etwas machen. Meistens sucht man in der DNA ein bestimmtes Gen. M.H. der  PCR erhält man viele Kopien eines bestimmten DNA Abschnitts.

In der Gentechnik arbeitet man auch mit Plasmiden (vereinfacht gesagt circuläre DNA), wo man ein Gen in dieses Plasmid einbaut.
Wir liessen unsere Plasmide von Enzymen zerschneiden und erhielten so verschieden lange DNA Stücke.
Um diese Stücke aufzuteilen, macht man eine Gelelektrophorese. Unsere DNA ist aufgrund des Phosphats negativ geladen. Dies nutzt man in der Gelelektrophorese. Negativ wandert zu positiver Ladung. Und weil die Stücke untersch. gross sind, wandern kleine Stücke schnell und grosse langsam (das Gel ist wie eine Art Filter).
Das sieht man hier auf den Bildern:






Biomedizin - Grundstudium - Jahr 1

Hallo zusammen ^_^

Endlich. Ich bin mit meinem Grundstudium fertig.
Und über dieses Grundstudium erzähle ich euch jetzt ein bisschen etwas.

Ich habe das Grundstudium in 3 Jahren gemacht anstatt in 2 Jahren, so konnte ich nebenbei auch noch arbeiten.

Das erste Semester
Ich bin sehr froh habe ich das erste Semester gleich auf den ersten Versuch hin bestanden. Denn in diesem Semester wird bei uns am meisten gesiebt. Wahrscheinlich weil viele die eigentlich Medizin studieren wollen, Biomedizin als eine Art Wartejahr missbrauchen (man kann sich so gut wie nichts anrechnen lassen...). Die grösste Durchfallquote hat Anorganische Chemie. Das Horrormodul vieler Studenten.

Genetik
Dieses Modul war sehr spannend und es machte einfach Spass in diese Vorlesung zu gehen. Von dieser Vorlesung ist mir noch sehr viel hangen geblieben. Das ganze Modul war sehr gut aufgebaut, man erhielt ein Skript und musste dann während der Vorlesung dieses Skript ergänzen. Dazu hatte man auch noch ein Praktikum, welches den Stoff nochmals gut verinnerlichte.
Ebenfalls toll war, dass wir in diesem Modul 2 Zwischenprüfungen hatten. Das nahm dann auch ein bisschen den Druck weg bei der grossen Abschlussprüfung. Die Zwischeprüfungen zählten je 25% und die Abschlussprüfung 50%.

Anorganische Chemie
Chemie.. Ich war nie gut in Chemie. Aus diesem Grund habe ich für dieses Modul von Anfang an sehr viel gelernt. Wir mussten wöchentlich Übungen lösen und auch in eine Übungsstunde gehen. Es hiess, wenn man in diese Übungsstunde ginge, würde man sicherlich bestehen.
Die Vorlesung war für viele noch ungewohnt, es wird sehr viel an die Wandtafel geschrieben.
Wenn man Fragen hatte, konnte man auch immer nach vorne in der Pause gehen und fragen (was ich auch einige Male machte, und es wurde mir immer alles gut beantwortet).
Mir machte das Modul ehrlich gesagt Spass, ich entdeckte für mich, dass ich Chemie gar nicht so schlecht finde, sogar sehr spannend. Dann kam aber die Prüfung. Das war ein Schlag ins Gesicht. Ich war wirklich gut vorbereitet, hatte täglich min. 4h gelernt in der Lernphase. Die Prüfung war nicht mal annähernd so wie die Übungen. Ich war enttäuscht. Am Ende hatte es gereicht und ich habe die Prüfung auf Anhieb bestanden. Es hiess aber das ca. 60% nicht bestanden hätten. Ob das stimmt, weiss ich nicht. Bei uns an der mnf gibt es leider keine Notenstatistik (wie z.B. an der ETH).

Begleitend zu diesem Modul hatten wir auch noch wöchentlich einen Nachmittag lang Praktikum. Dieses ging meistens bis ca. 18.00 Uhr, also 5h am Stück im Labor. Wir mussten immer im vornhinein Theorie dazu lesen und Fragen dazu beantworten. Beim Versuch selber mussten wir Labjournal führen und am Ende eine Evaluation schreiben (und viel berechnen). Und wenn die Resultate nicht stimmten, musste man den Versuch wiederholen.

Analysis
Dieses Modul fiel mir sehr leicht und ich musste zum Glück nicht in jede Vorlesung. Auch in diesem Modul musste man wöchentlich ein Übungsblatt lösen (man musste insegsamt 60% aller Übungen korrekt gelöst haben um an die Prüfung zugelassen zu werden). Der Dozent machte einen ganz guten Job und erklärte alles gut, nun eigentlich war vieles Repetition aus dem Gymnasium. Die Prüfung war sogar eine Openbook-Prüfung und der Dozent hatte auf seiner Seite ganz viele alte Prüfungen hochgeladen. So konnte man sich ziemlich gut auf die Prüfung vorbereiten. Eine Aufgabe, die an der Prüfung kam hatte ich sogar 1 zu 1 in meiner Mathebibel (ein Analysis Buch, welches ich noch von meinem Physikstudium hatte).

Zellbiologie
Ich muss ehrlich zu geben, von diesem Modul ist mir nicht sonderlich viel in Errinnerung geblieben. Es war natürlich auch viel Repetition aber ich glaube das Modul war auch ein bisschen langweilig gestaltet.
Jedenfalls das Praktikum dazu war spannend.

Evolutionsbiologie
Dieses Modul... es war langweilig und ein paar der Dozenten waren wirklich nicht gut.
Aus diesem Grund habe ich nur 10 von 14 Vorlesungen besucht, trotz Podcast. Das Praktikum zu diesem Modul war ebenfalls sehr langweilig. Zellbio und Evo hatten wir beides am Freitag, dementsprechend mochte ich den Freitag gar nicht.


Nun wie bereits erwähnt, bestand ich alles auf den ersten Versuch hin. Aber ich hatte in diesem Semester keine Freizeit. Mein Tag sah so aus: 6.30 Uhr auf den Zug Richtung Uni, den ganzen Tag Uni, nach Hause kommen, min. 4h Vorlesungen nachbearbeiten und Übungen lösen,  dann ins Bett gehen. Diesen Rhythmus habe ich ca. ein Jahr durchgehalten.


Das zweite Semester
Hochmotiviert durch alle bestandenen Prüfungen startete ich ins zweite Semester. Übrigens hatte ich kaum Semesterferien, weil unsere Prüfungen alle in den Semesterferien waren. Aber ich glaube es waren dennoch ca. 3 Wochen.
Im zweiten Semester gab es dann aber doch noch einen Dämpfer als meine geliebte Katze Charlie verstarb...

Ethik
In der Wissenschaft ist es doch ziemlich wichtig, dass man sich mit der Ethik einmal ein bisschen befasst. Ich fand es mässig spannend, konnte aber den Sinn dahinter verstehen. Wir besprachen auch das Thema Versuchstiere, denn über dieses Thema stolpert man früher oder später zwingend.
Weil das Modul im ersten Jahr ist, hat es noch sehr viele Studenten und dementsprechend war die Prüfung eine Multiple Choice Prüfung (Korrektur geht schneller).
Die Vorlesung hatte keinen Podcast und auch keine Folien, aus diesem Grund musste man diese Vorlesung besuchen.

Stochastik
Eine Vorlesung, die ich selten besuchte, da es einen Podcast hatte. Zudem arbeiteten wir mit einem Buch und dieses konnte man auch selbständig bearbeiten. Auch hier gab es wieder Übungen, die man lösen musste. Wöchentlich.
Die Prüfung war wieder eine Openbook Prüfung (war beim selben Dozent wir Analysis).

Verhaltensbiologie
Dieses Modul fand ich wirklich sehr spannend. Auch das Praktikum dazu war ganz ok. Einmal mussten wir nach draussen gehen und Menschen beobachten.
Verschiedene Verhalten wurden erklärt und es war allgemein sehr gut präsentiert worden.

Systembiologie
Ein Modul welches niemand so ganz verstanden hatte. Das Modul war ein bisschen wild durchmischt mit den Themen.
In diesem Modul hatten wir nur einen Nachmittag ein Praktikum. Und da kamen wir das erste Mal in Kontakt mit einem Paper. Und man verstand nur Bahnhof. Im zweiten Semester konnte man vielleicht etwa 20% des Papers verstehen. Es war eine interessante Übung. Wir gingen das Paper dann mit einem Assistenten durch und am Ende verstand man dann vielleicht 50%.

Organische Chemie
In diesem Modul hatten wir zum Glück einen anderen Dozenten als in Anorganischen Chemie. Dieser Dozent erklärte alles super und auch seine Prüfung war sehr fair. Man musste zwar einiges auswendig lernen, aber wo schon nicht?

Physik
Und nun zu meinem Horrormodul. Physik war immer mein Lieblingsfach im Gymi. Ich hatte sogar ein Physik Ergänzungsfach.
Die Thematik war nicht schwer, auch die Übungen waren leicht. In der Übungsstunde löste ich sogar oftmals die Übung vor. Aber dann an der Prüfung, da wollte es einfach nicht so. Es war eine MC Prüfung. Auf meinem Formelblatt fand ich die Formeln nicht und war vermutlich auch sonst zu nervös. Und ich hatte mich vermutlich auch falsch darauf vorbereitet. Nun beim ersten Versuch klappte es nicht. Also wiederholte ich dieses Modul. Und dann klappte es. Aber es ist immer ein riesen Stress wenn man am Zweitversuch dran ist. Plötzlich werden die Versagensängste noch grösser, man bekommt Angst um die Zukunft. Was wenn es wieder nicht klappt? Dann bin ich draussen, alles war umsonst... Zu diesen Ängsten komme ich dann im zweiten Jahr noch einmal.


Das erste Jahr war ziemlich stressig und mit sehr viel Arbeitsaufwand verbunden. Das liegt vor allem daran, dass hier so viele Praktikas waren und Übungen. Und weil so viele im ersten Jahr rausfliegen, habe ich von Anfang an viel gelernt. Ich wollte nicht aus dem Studium fliegen.
Das man pro Prüfung nur 2 Chancen hat, macht einfach einen extrem grossen Druck. Nicht nur mir ging es so. Viele meiner Mitstudenten kämpften mit den gleichen Ängsten. Auf die Dauer ist das natürlich enorm stressig.
Weil das Biomedizin Studium so viel Aufwand benötigt und so viele rausfliegen, entschieden sich sehr viele dafür, das Studium in 4 Jahren zu machen anstatt in 3 Jahren. Ich kenne kaum Leute die das Studium in 3 Jahren gemacht haben.

Da ich eine Lehre gemacht habe, kenne ich beide Seiten. Arbeitswelt und Studium. Und wenn ich Artikel auf 20min lese und sehe wie da über Studenten abgelästert wird...
So ein Studium ist wirklich nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Und der Studentenalltag sieht nicht so aus wie in den Filmen, wo 24/7 Party gemacht wird.

Aber, dieser ganze Stress lohnt sich. Denn danach kann man das machen was man wirklich möchte. Das dritte Jahr im Studium war meiner Meinung nach wirklich sehr toll. Aber dazu werde ich dann auch noch einen Post schreiben.

Sonntag, 21. Juli 2019

Farn Exkursion

Hallo zusammen ^-^

Bereits vor einem Jahr habe ich an der Uni eine Botanik Exkursion gemacht.
Den Post dazu habe ich aber nie fertig geschrieben. Nun wird das endlich nachgeholt.

Bei uns an der Uni in den Studiengängen Biologie und Biomedizin kann man im dritten Jahr verschiedene Spezialvorlesungen buchen. Darunter war auch eine Botanik Exkursion. Dabei musste man lediglich 4 Exkursionen besuchen und am Ende des Semesters eine Prüfung dazu schreiben.

Für die erste Exkursion gingen wir nach Stäfa. Dort lernten wir einige Dinge über die verschiedenen Farnarten in der Schweiz. Früher sah für mich jedes Farn gleich aus. Nun aber dahinter steckt eine sehr grosse Diversität.





Diese Farnart zum Beispiel kann auf Bäumen wachsen.


Das Modul war ganz gemütlich. Ein bisschen an der frischen Luft, neues gelernt, was will man mehr?
Die Prüfung war überraschenderweise auch relativ leicht.

Im Frühlingsemester wurde noch ein weiteres Botanik Exkursion Modul angebotem, aber einfach mit Frühlingsblütlern. Auch das war sehr spannend und fast alle Exkursionen fanden bei uns auf dem Campus statt, da wir dort eine sehr grosse Biodiversität haben =D

\\(^_^)//

Montag, 1. April 2019

Artikel 13 Demo

Hallo zusammen ^-^

Mit etwas Verspätung erzähle ich euch heute vom 23.3.2019. An diesem Tag fanden in ganz Europa Demonstrationen gegen Artikel 13 (11 und 12) statt.


Vielleicht ist Dir bereits etwas an dieser Thematik aufgefallen. Kaum Medien hatten über dieses Thema berichtet. Denn am Ende gehören diese zu den grossen Gewinnern.



Seit über neun Jahren führe ich nun mittlerweile diesen Blog, manchmal etwas aktiver und manchmal etwas wenig aktiv. Aber ich habe immer mein Herzblut hineingesteckt.
Nach der Annahme des Artikel 13 am vergangenen Dienstag wird vermutlich dieser Blog wie auch der von vielen anderen kleinen Bloggern gesperrt werden (nun zumindest 2 Jahre Zeit haben wir noch bis das Gesetz umgesetzt wird). Und das ist etwas das mich sehr traurig macht. Es war schliesslich nun neun Jahre ein Teil meines Lebens. Aber warum soll denn eigentlich mein Blog gesperrt werden? Ich halte mich ja an das Copyright etc.
Nun zusammen mit dem Artikel 13 werden Uploadfilter eingeführt werden. Denn damit Plattformen wie Youtube, Instagram und auch Blogspot sicher sein können, dass auch wirklich nur Materialien hochgeladen werden, die nicht gegen irgendwelche Copyrights verstossen, müssen diese Materialien zuerst gefiltert werden. Aber so ein Filter ist nicht fehlerfrei. Das sieht man bereits bei Youtube mit dem ID-Content. Mir wurden hier schon einige Videos gesperrt die eigtl unter das Fair-Use Gesetz fallen würden. Nun dieses Fair-Use (unter das zB Satire, Reviews etc fallen) hat in diesem Artikel 13 leider überhaupt keinen Platz.
Viele Bilder die ich verwende sind von Wikipedia, da man diese verwenden darf, wenn man die Quelle angibt. Nun wie will solch ein Filter das erkennen? Oder eine Zeichnung (Fanart), wie kann solch ein Filter erkennen, dass ich das gezeichnet habe? Gar nicht. Es wird einfach blockiert.
Und gegen solche Blockierungen kann man kaum vorgehen.
Die einzigen, die nun noch ihre Materialien hochladen können, die eine Lizenz mit einem spezifischen Verleger oder was auch immer vereinbart haben. Aber wer kann sich solch eine Lizenz leisten? Und ist es überhaupt möglich so viele unterschiedliche Lizenzen abzuschliessen?
Nein.

Und das hier beschriebene ist nur so ganz grob die Spitze des Eisberges.
Diese drei Artikel öffnen schlussendlich der Zensur die Türen. Unsere Meinungsfreiheit wird beschränkt. Und den Leuten, die für diesen Artikel waren, war dies voll und ganz bewusst.
Es wird behauptet dieser Artikel 13 unterstützt Künstler. Aber tut er das wirklich? Werde ich, die in meiner Freizeit zeichne und diese Bilder veröffentliche, dadurch unterstützt oder nicht vielleicht sogar unterdrückt? Plattformen wie deviantart, animexx etc. die für gerade solche kleine Künstler sind, die das alles als Hobby machen, sind betroffen. Die kleinen Künstler werden so in Zukunft keine Chance mehr haben ihre Kunst mit einem Publikum zu teilen.



Und genau aus diesen Gründen waren wir am 23.3.2019 europaweit auf den Strassen. Gegen Zensur, gegen die Beschränkung der Meinungsfreiheit, gegen Artikel 13.
Und was sagt das alles über eine Regierung aus, die die Bedenken ihrer Bevölkerung ins lächerliche zieht (Demonstranten seien bezahlt, Emails stammen von Bots)? Ist das das Verständnis einer Demokratie von der EU?

Hier in diesem Video könnt ihr die Rede von Juli Reda (von der Piratenpartei, gegen Artikel 13) sehen. Im Hintergrund hört man wie die Befürworter am rumgröllen sind.


Wenn ihr aus Deutschland oder anderen EU Ländern seit, dann geht bitte im Mai wählen. Und bedenkt dabei welche dieser Abgeordneten für Artikel 13 waren und welche nicht.
Und in diesem Sinne: #NiemehrCDU und #NiemehrSPD (Hashtag Trends auf Twitter). Aber informiert euch auch sonst über die Politiker. Nur weil die Afd gegen Artikel 13 war, heisst das noch lange nicht, dass deren Politik gut ist ;)

Hier findet ihr die Liste wie die Politiker abgestimmt haben.

\\(^_^)//

Sonntag, 17. Februar 2019

Porridge

Hallo zusammen ^_^

Von Porridge habe ich das erste Mal in meinem Lieblingsbuch Anne auf Green Gables gelesen. Dabei dachte ich immer an so eine graue Grütze, welche völlig fad schmeckt.
Jahre später habe ich mein Vegi Kochbuch mal wieder aus dem hintersten Ecken hervorgeholt und dabei ein Porridge Rezept entdeckt. Weil ich ja momentan Semesterferien hatte, hatte ich ja auch genug Zeit um mal wieder etwas neues auszuprobieren. Mein erster Versuch schmeckte mir so mässig gut, zuerst hatte ich zu wenig Salz drinnen und als ich dann nachgesalzen hatte, war der Porridge versalzen.
Die nächsten Versuche klappten dann schon besser. Mittlerweile habe ich das Rezept meinen Bedürfnissen und meinem Geschmack angepasst.

Und so sieht das mittlerweile aus:





 In diesem Fall habe ich das Porridge in ein Einmachglas gefüllt, da ich diese gerne zum Frühstück an die Uni mitnehme. Ich muss meistens sehr früh aus dem Haus und habe dann keine Zeit noch gross zu kochen und dann auch noch zu frühstücken. Darum diese Einmachgläser.

So nun aber zum Rezept:
1 Portion:
125 ml Wasser
3 Esslöffel Haferflocken
etwas Salz
1 Teelöffel Zimt
ca. 30ml Hafermilch (oder Milch)
Honig/anderes Süssungsmittel
3 Teelöffel gerieben Haselnüsse
gefrorene Früchte
Banane


Und so geht's:
Zuerst das Wasser, Salz und die Haferflocken in die Pfanne, das ganze ein bisschen erhitzen (mittlere Hitze). Ich lasse das meistens ca. 5min vor sich hin brodeln. Meistens bis es eine schleimige Konsistenz hat. Dann kommt die Hafermilch dazu, die Haselnüsse, Früchte und das Zimt (das oder der?). Nun das wieder solange köcheln lassen bis es so eine schleimige Konsistenz hat (eher dickflüssig). Den Honig zum süssen nicht vergessen. Dann alles in eine Schüssel geben und die Banane dazu schnibbeln.
Und schon ist das Porridge fertig. Es geht sehr schnell und schmeckt sehr lecker.

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Sonntag, 2. Dezember 2018

Nagini

Hallo zusammen ^_^

Achtung dieser Artikel enthält Spoiler zum neuen Kinofilm Phantastic Beats: Grindelwalds Verbrechen. Wenn ihr denn Film noch nicht gesehen habt und nicht gespoilert werden möchtet, dann solltet ihr hier nicht mehr weiterlesen.



Im neuen Film treffen wir auf einen uns altbekannten Charakter wieder: Nagini. Aber nicht in der uns bekannten Form als Schlange, sondern als Frau. Nagini ist nämlich eine Maledictus. Ein Mensch, der sich in ein Tierwesen (hier also eine Schlange) verwandeln kann, jedoch irgendwann sich nicht mehr zurück verwandeln kann. Ein alter und grausamer Fluch.

In den Harry Potter Büchern lernten wir Nagini als eine grausame Schlange kennen, die ihre Opfer verschlingt. Da muss man sich fragen, warum wurde Nagini zu dem was sie ist?

Im Film kam sie mir als eine loyale Freundin vor, und vor allem, sie war auf der "guten" Seite. Hatte ein gutes Herz. Nichts an ihr würde darauf hinweisen, dass sie später einmal zu so einem grausamen Monster wird.

Ich denke es wird irgendwas in den nächsten Filmen geschehen, was sie dazu bringt sich in eine Schlange zu verwandeln und sich danach nicht mehr zurück verwandeln zu können. Verdammt dazu nun als Schlange zu leben, nicht mehr mit Menschen zu kommunizieren, wird sie fortgehen. Vielleicht auch aus der Angst ihren Freunden eines Tages zu schaden. Oder vielleicht wurde sie auch verraten, was sie dazu bringt weg zu gehen. Auf jeden Fall stelle ich mir vor, dass sie danach ein sehr einsames Leben führt. Sie wird immer mehr zum Biest, vergisst immer mehr ihre menschliche Seite. Nach jahrzehnten langen einsamen Jahren, ihre menschliche Seite fast komplett vergessen, wird sie auf einen Mann antreffen. Auch er ist nicht mehr wirklich menschlich. Aber er kann mit ihr kommunizieren. Gibt ihr nach Jahren wieder das Gefühl doch noch etwas menschlich zu sein. Er wird quasi zu ihrem Licht in der Dunkelheit. Diese Verbindung wird sehr wichtig für sie, weil es ihrem Leben wieder etwas mehr Sinn gibt. Und so folgt sie ihm loyal. Und wie bereits gesagt, sie machte bereits einen sehr loyalen Eindruck. Ich denke dieser Charakterzug wird ihr bleiben und deswegen bleibt sie diesem Mann loyal. Er akzeptiert ihre Schlangenseite, das Biest in ihr zu dem sie verdammt ist, gibt ihr aber dennoch diese wichtige Bindung.

Dieser Mann war Voldemort, geschwächt nach seinem gescheiterten Mordversuch an Harry Potter.
Dank seiner Fähigkeit mit Schlangen zu sprechen, macht dies ihn zu einem der wenigen Menschen, die also überhaupt mit Nagini kommunizieren können.

Das alles macht den Charakter von Nagini sehr faszinierend aber auch zu einem unglaublcih tragischen Charakter. Aber auch zeigt es, dass unsere Welt nun mal nicht in schwarz und weiss, gut und böse geteilt ist. J.K. Rowling hat uns das alles ja bereits in den Harry Potter Büchern sehr gut gezeigt. Und dass Nagini ein Maledictus ist, hatte sie anscheinend auch schon längers im Kopf...
Nagini mit einem guten Charakter, verdammt zur Einsamkeit, das Leben eines Biestes zu führen, trifft auf ein Licht. Aber das Licht, dass sie aus ihren Dunkelheit befreit, ist leider kein gutes Licht.. aber das wird für Nagini keine Rolle spielen. Denn endlich ist sie nicht mehr einsam. Irgendwie verständlich oder?

Wäre Nagini gem. dieser Theorie auch so böse geworden, wenn sie auf einen anderen Parselmund getroffen wäre und nicht auf Voldemort? Hätte diese Person ihr diese Bindung dann überhaupt geben können? Hätte diese Person Naginis "biestige" Seite akzeptieren können?



Das war so meine Theorie zum Werdegang von Nagini. Es nimmt mich wirklich wunder, was mit ihr geschehen wird. Was genau dazu führt, dass sie sich vom Guten abwendet. Ob vielleicht ein Verrat oder sonst ein einschneidendes Erlebnis geschehen wird.
Was denkt ihr? Warum wurde Nagini zur bösen Nagini? Einfach weil sie ihre menschliche Seite vergessen hat? Was sind so eure Theorien?

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Ingwer-Zitronen Sirup

Hallo zusammen ^_^

Momentan lieben ihn ja gefühlt alle: den Ingwer-Zitronen Sirup.
Der Sirup ist nicht nur lecker, sondern auch noch gesund. Vor allem jetzt im Winter tut dieser Sirup unserem Immunsystem gut.

Ursprünglich machte ich mir den Sirup, weil ich den Bio Eistee aus dem Coop selber machen wollte (Bio Ginger Green Tea von Coop). Ich stellte jedoch fest, dass der Sirup mit Wasser viel besser schmeckt als mit Grüntee =D



Nun aber zum Rezept:

Zutaten:
-100g Ingwer
-200ml Zitronensaft
-Vanilleschote, -extrakt (oder Vanillin-Zucker)
-400g Zucker
-200ml Wasser


So gehts:
Ich arbeite immer mit Bio Zutaten, dann muss man zB den Ingwer nicht schälen. Denn Ingwer ein bisschen in Scheiben schneiden. In den Kochtopf geben. Die Zitronen halbieren und auspressen (ich verwende ca. 5 Zitronen). Den Saft in den Kochtopf geben. Ich gebe immer auch noch die Zitronen mit dazu (ob das nötig ist, sei mal so dahingestellt). Dann denn Zucker und das Wasser noch dazu geben. Und jetzt entweder eine Vanilleschote dazu geben (die sind aber sehr teuer, weswegen ich immer einfach so ein Päckchen Vanilleextrakt dazu gebe). Das ganze nun 20min köcheln lassen. Dann den Sirup absieben (Ingwer und Zitronen) und dann noch einmal ein bisschen aufkochen. Wenn dann der Sirup die gewünschte Konsistenz hat, kann man ihn in Flaschen abgiessen.



Ich trinke den Sirup immer mit Wasser verdünnt. Schmeckt sehr gut =D

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